Informationen für Jugendämter

Kinder mit Lernstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie tragen ein hohes Risiko in der Schule zu versagen und psychisch krank zu werden. Ihre gesamte Bildungsbiografie ist beeinträchtig und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gefährdet. Dies belegen u. a. die Ergebnisse der Leo. - Level-One Studie.

 

Um zumindest Kindern zu unterstützen, die aufgrund einer Lernstörung von einer seelischen Behinderung bedroht sind, hat der Gesetzgeber die Möglichkeit der Eingliederungshilfe (§35a SGB VIII) für Betroffen eingeräumt. Eine Lerntherapie ist darüber hinaus auch als Hilfe zur Erziehung (§27 SGB VIII) möglich.
 
Da für die Ausführungsbestimmungen der gesetzlichen Vorgaben die Jugendämter zuständig sind, bietet der BLT seine Unterstützung und fachliche Expertise zu folgenden Punkten an:
  • Zulassungsbestimmungen für die Leistungserbringer
  • Qualitätssicherung und -entwicklung für das lerntherapeutische Angebot
  • Finanzierungsmodelle von Präventivmaßnahmen (z. B. Lerntherapie in Schule)
  • Ausbau eines angemessenen Angebotes